Für IBM i unter V7R6 (oder neuer) gibt es inzwischen eine erstaunlich grosse Anzahl von SQL-Schnittstellen auf Systeminformationen. Technisch sind es Tables, Views und Table Functions. Die meisten liegen in QSYS2, einige Spezialfunktionen in SYSTOOLS.
Wichtig für V7R6: IBM erweitert diese Services laufend über die Db2 for i Group PTF SF99960. Stand August 2026 sind bereits Erweiterungen bis mindestens SF99960 Level 3 dokumentiert. Deshalb sollte man auf dem konkreten System immer zuerst prüfen, welche Services tatsächlich installiert sind.

Welche Services habe ich überhaupt?

QSYS2.SERVICES_INFO1 ist meines Erachtens der beste Einstiegspunkt überhaupt. Die Tabelle enthält die installierten IBM-i-SQL-Services inklusive Kategorie, Typ und PTF-Level (Release).
SQL
SELECT SERVICE_CATEGORY,
       SERVICE_SCHEMA_NAME,
       SERVICE_NAME,
       SQL_OBJECT_TYPE,
       EARLIEST_POSSIBLE_RELEASE
FROM QSYS2.SERVICES_INFO
ORDER BY SERVICE_CATEGORY,
         SERVICE_SCHEMA_NAME,
         SERVICE_NAME;
Nur Views, Tables und Table Functions:
SQL
SELECT SERVICE_CATEGORY,
       SERVICE_SCHEMA_NAME,
       SERVICE_NAME,
       SQL_OBJECT_TYPE
FROM QSYS2.SERVICES_INFO
WHERE SQL_OBJECT_TYPE IN
      ('TABLE', 'VIEW', 'TABLE FUNCTION')
ORDER BY SERVICE_CATEGORY,
         SERVICE_NAME;

Benutzer, Userprofile und Security

Die wichtigste View bleibt: QSYS2.USER_INFO. Sie entspricht in weiten Teilen DSPUSRPRF bzw. der API QSYRUSRI.
SQL
SELECT AUTHORIZATION_NAME,
       STATUS,
       PREVIOUS_SIGNON,
       SIGN_ON_ATTEMPTS_NOT_VALID,
       USER_CLASS_NAME,
       SPECIAL_AUTHORITIES,
       GROUP_PROFILE_NAME,
       CREATION_TIMESTAMP,
       LAST_USED_TIMESTAMP
FROM QSYS2.USER_INFO
ORDER BY AUTHORIZATION_NAME;
Viel Spass beim Anwenden und bis bald. Weitere Auswertungen folgen . . .